FAQs für alle Friedhöfe

Wie können Einfahrtsberechtigte ohne Anwesenheit eines Portiers einfahren?


Grundsätzlich ist die Zufahrt nur noch mittels Berechtigungskarte möglich.

  • Wenn noch keine Karte ausgestellt wurde, muss beim Einfahrtschranken eine Sprechverbindung mit der Friedhofskanzlei (außerhalb der Öffnungszeiten – Fa. WIPARK) hergestellt werden
  • Die MitarbeiterInnen der Friedhofskanzlei bzw. der Fa. WIPARK erkundigen sich nach dem Grund der Einfahrt und öffnen den Schranken mit dem Hinweis, sich umgehend (während der Öffnungszeiten) in der Friedhofskanzlei einzufinden und eine Berechtigungskarte zu beantragen.
  • Nach Eingabe der Daten in die Software und Unterfertigung des Nutzungsvertrages wird die Berechtigungskarte ausgehändigt. 

Wie kann man im Übergangszeitraum auf den Friedhof einfahren?


Falls Sie einfahrtsberechtigt sind und noch keine Berechtigungskarte haben, können Sie diese in den Friedhofskanzleien beantragen (Öffnungszeiten: Mo – Fr, 8 – 15 Uhr). Der Portier ist wie bisher vor Ort anwesend und öffnet den Schranken für Ein- und Ausfahrten.
 
Wir empfehlen, den ausgefüllten Nutzungsvertrag bei der Beantragung der Berechtigungskarte/n mitzunehmen.



Wer bekommt eine Berechtigungskarte?
  • Behinderte Personen mit Behindertenausweis – auf ein Jahr befristet
  • Personen mit temporärer Behinderung und ärztlichem Attest - Befristung wie im ärztlichen Attest, sonst sechs Monate
  • Gewerbetreibende (Steinmetze, Gärtner, Bestatter, etc.) unter Vorlage eines Gewerbescheines/ Firmenbuchauszuges-befristet auf ein Jahr 

Die betreffende Person muss bei der Ausstellung der Karte nicht persönlich anwesend sein, solange entsprechende Belege vorgelegt werden.
 
Eine einfahrtsberechtigte Privatperson muss glaubhaft machen, dass sie eine Nahebeziehung zu einem Grab auf diesem Friedhof hat. Die Person muss nicht Benützungsberechtigter bzw. letzter Einzahler sein oder ein Verwandtschaftsverhältnis haben. Der Besuch von Trauerfeiern berechtigt nicht zu einer kostenlosen Berechtigungskarte. Die Ausstellung von weiteren Berechtigungskarten pro Berechtigtem ist gegen Bezahlung von EUR 10,- möglich.
 
Die Ein- und Ausfahrt ist ausschließlich während der Friedhofsöffnungszeiten möglich.


 
Was tun, wenn ein Berechtigter bei der Ausfahrt keine Berechtigungskarte bei sich hat? (vergessen, verloren etc.)


Der Einfahrtsschein, welcher bei der Zufahrt auf den Friedhof „gezogen“ wurde, ist vor Ausfahrt beim Kassenautomaten gegen Bezahlung von EUR 5,- zu entwerten. Eine nachträgliche Refundierung ist nicht möglich. Die Ausstellung einer neuen bzw. einer weiteren Berechtigungskarte kostet EUR 10,-.



Was ist bei Erneuerung (Verlängerung) der Berechtigungskarte zu berücksichtigen?


Der Einfahrtsberechtigte muss von sich aus – rechtzeitig - die Erneuerung der Berechtigungskarte in der Friedhofskanzlei beantragen. Bei Versäumnis läuft man Gefahr, bei einer Ausfahrt EUR 5,- bezahlen zu müssen. Eine Refundierung ist auch hier nicht möglich.


Was gilt für die Einfahrt für Personen mit schweren Lasten?
  • Aufgrund der fehlenden Kontrollmöglichkeit ist eine (kostenlose) Zufahrt nicht möglich
  • Bei der Einfahrt muss ein Einfahrtschein gezogen werden. Dieser muss vor der Ausfahrt gegen Bezahlung von EUR 5,- beim Kassaautomaten entwertet werden. 

Können Berechtigungskarten vor Ablauf retourniert werden?


Berechtigungskarten können vor Ablauf der Gültigkeit in der Friedhofskanzlei retourniert werden. Die Karten werden damit sofort gesperrt. Eine Refundierung von allfällig bezahlten Gebühren ist nicht möglich.


Einfahrt für Gewerbetreibende (Bestatter, Gärtner, Steinmetze, etc.)?
  • Eine Berechtigungskarte pro Firma ist unter Vorlage des Firmenbuchauszuges/Gewerbescheines kostenlos
  • Weitere Berechtigungskarten können auf Wunsch gegen Bezahlung von EUR 10,-/Karte ausgegeben werden
  • Befristung auf ein Jahr
  • Grundsätzlich automatische Einfahrtsberechtigung mit derselben Berechtigungskarte auf allfälligen weiteren Friedhöfen, die auf das Schrankensystem umgestellt werden

Mitarbeiter einer Firma können den Nutzungsvertrag nur dann unterschreiben, wenn eine entsprechende Vertretungsvollmacht (auch Firmenbuchauszug, Vollmacht, u.U. Ausweis mit Namensgleichheit) vorliegt.