Nachklang 2018 mit neuem Besucherrekord!

Nachklang 2018

Karl Hohenlohe und Andreas Vitasek führten durch den Abend

Der 11. Nachklang bescherte einen neuen Besucherrekord. Über 4000 Gäste pilgerten am 7. Juni 2018 auf den Wiener Zentralfriedhof! Das gab es in diesem Ausmaß noch nie. Der 7. Juni stand bei vielen MitarbeiterInnen des Konzernbereichs Bestattung und Friedhöfe schon lange dick und rot angestrichen im Kalender. Die Vorbereitungen liefen schon seit Wochen auf Hochtouren. Dem entsprechend fieberte man dem Ereignis in den letzten Tagen entgegen.

Teamwork bis spät in die Nacht

Bei heiß-schwülem Wetter – trotz wechselhafter Prognosen blieb es zur großen Erleichterung aller trocken – lieferten die zahlreichen HelferInnen der Friedhöfe Wien, der Bestattung Wien und der Kommunikationsabteilung beim Auf- und Abbau wieder einmal sensationelle Arbeit ab. Nur dadurch war es möglich, den enormen Aufwand rund um das Konzert zu bewältigen. Organisatorische und koordinative Leistungen, ebenso wie unzählige manuelle Tätigkeiten waren zu bewerkstelligen. Sitzplätze, Zelte, technische Anlagen und vieles mehr wurden aufgebaut. Stolperfallen wurden entschärft, Werbe- und Dekorationselemente installiert und die Versorgung der Gäste und MitarbeiterInnen gewährleistet. Direkt nach dem Konzert galt es, all das wieder abzubauen. Von den frühen Morgenstunden bis tief in die warme Sommernacht wurden die schweißtreibenden Herausforderungen von unseren KollegInnen bravourös gemeistert. Die jahrelange Erfahrung so mancher Akteure wurde augenscheinlich. Der engagierte Einsatz, der ungebremste Elan und Teamgeist der vielen helfenden Hände waren wie immer beeindruckend.

Musikalische Momente vom Feinsten

Die Darbietungen auf der Bühne vor der Kirche zum heiligen Karl Borromäus waren freilich nicht minder beeindruckend. Das zum ersten Mal engagierte Schönbrunner Schlossorchester unter der Leitung von Guido Mancusi sorgte gemeinsam mit den SängerInnen der Gruppe Festklang und dem Blechbläser Ensemble Vienna City Brass für denkwürdige musikalische Momente. Die Melange aus klassischer und populärer Musik traf den Nerv des Publikums. Wer einmal seinen Blick von der Bühne weg über das Meer an vollbesetzten Sitzplätzen schweifen ließ, konnte das in den vielen strahlenden Gesichtern erkennen. Der „Lagunenwalzer“, Verdis „Ingemisco“ oder auch Ludwig Hirschs grandioses „I lieg am Ruckn“ sowie „Großvater“ von STS sorgten – genial interpretiert - von der Präsidentengruft bis zum Tor 2 und wieder zurück für kollektive Gänsehautwellen. Das Publikum war begeistert.

Kommt einer zum Arzt

Für Momente der humoristischen Art sorgten Karl Hohenlohe und Andreas Vitasek. Ein Gespann wie es besser nicht zur Veranstaltung passen könnte. Mit launigen Anekdoten zum Thema Tod aber auch mit wissenswertem zum Wiener Zentralfriedhof wussten die beiden Granden der österreichischen Unterhaltungsbranche zu überzeugen. Vitasek mit charmanten Blödeleien und Hohenlohe mit seriösem Humor, sie hatten die Lacher stets auf ihrer Seite. Ein kongeniales Duo dem das Thema auf den Leib geschneidert schien. Wäre gegen 21 Uhr nicht „Time to Say Goodbye“ erklungen, Vitasek würde wohl heute noch auf der Bühne stehen und Witze erzählen. Weil einen hat er noch. „Kommt einer zum Arzt. Na. Warte. Wie ging der noch? Wobei „Arzt“, des is jo scho a Witz für sich.“ (Wenn Vitasek das sagt, ist das tatsächlich lustig!)