Stadlau





Der Friedhof wird im Auftrag der Friedhöfe Wien GmbH von Friedhofsmeister Walter Rybak verwaltet.

Fläche: 14.788 Quadratmeter

Anzahl der Grabstellen: 2.399

Friedhof Stadlau
Gemeindeaugasse 27
1220 Wien

Tel. +43 (0)1 282 13 17
Fax: +43 (0)1 282 13 17

E-Mail Erreichbarkeit


Öffnungszeiten

für die Friedhöfe die von der Friedhöfe Wien GmbH verwaltet werden.

3. November bis Ende Februar: von 8 bis 17 Uhr
März sowie von 1. Oktober bis 2. November: von 7 bis 18 Uhr
April bis September: von 7 bis 19 Uhr

Von Mai bis August haben wir jeden Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet

Die Nebentore werden aus organisatorischen Gründen bis zu einer Stunde später geöffnet beziehungsweise früher geschlossen.
Sollten Sie bei einem Besuch irrtümlich eingeschlossen werden, verständigen Sie die Polizei (Notruf: 133 oder 112). Diese besitzt den Schlüssel zu den Haupttoren.

Diese Öffnungszeiten gelten nicht für Friedhöfe anderer Betreiber.

Am 30. April 1875 wurde der Gemeinde Stadlau die Errichtung eines Friedhofes von der k. k. Bezirkshauptmannschaft Groß-Enzersdorf bewilligt. Die Bewilligung zur Errichtung des Friedhofes auf dem "in südöstlicher Richtung von Stadlau auf der Au Hutweide befindlichen Platze" wurde damit begründet, dass die "Transporte von Leichen nach Kagran wegen der zunehmenden Bevölkerung in Stadlau immer häufiger werden und dass diese Transporte nicht nur bei schlechtem Wetter sondern vorzüglich bei eintretenden Epidemien sanitätswidrig sind". Der mindestens 600 Quadratklafter große Platz musste an der "Vorderseite gegen den Ort mit einer sechs Schuh hohen Mauer und an den übrigen Seiten mit einer ebenso hohen hölzernen Planke ordnungsgemäß eingefriedet" werden. Im rechten vorderen Eck des Friedhofes war eine gemauerte Totenkammer zu errichten. Die Friedhofsfläche musste in vier gleiche Felder aufgeteilt werden. Eines dieser Felder wurde ausschließlich für Kinderleichen verwendet. Der Friedhof wurde am 22. August 1875 vom Pfarrer von Kagran, Andreas Huger, geweiht.

Erweiterungen

1891 musste der Friedhof erweitert werden. Er verfügte 1905 über eine Fläche von 3.641 Quadratmetern und eine Reserve von 8.000 Quadratmetern. Auf Grund eines Beschlusses des Stadtrates wurde der Friedhof zudem in den Jahren 1915 und 1916 erweitert. Der im Oktober 1926 vom Gemeinderat genehmigte Neubau einer Aufbahrungshalle auf dem Stadlauer Friedhof wurde 1930 ausgeführt. Der Friedhof, der wegen der fortschreitenden Verbauung des benachbarten Gebietes ursprünglich aufgelassen werden sollte, wurde 1925 und 1929 neuerlich erweitert.

Instandsetzungen und Neuerungen

1945 bis 1951 wurden die Aufbahrungshalle und die Beisetzkammer wieder instand gesetzt. Die Einfriedung wurde ergänzt und das Wasserleitungsnetz erweitert. 1948 beziehungsweise 1949 wurde ein Zubau zur Aufbahrungshalle errichtet. 1946 war das 1876 errichtete Friedhofskreuz durch einen Orkan umgeworfen und dabei zertrümmert worden. Durch Spenden von aus dem Krieg heimgekehrten Soldaten konnte ein neues Kreuz, das "Heimkehrerkreuz", 1947 errichtet werden. 1958 wurde die Beisetzkammer umgebaut. Neue sanitäre Anlagen wurden geschaffen. Im Oktober 1959 wurde festgelegt, dass Beerdigungen im Friedhof Stadlau nur montags, mittwochs und freitags stattfinden sollten.

Sperrfriedhof

1965 beschloss der Gemeinderat, dass der Friedhof Stadlau sowie fünf weitere Friedhöfe mit Ende des Jahres 1975 für Beilegungen gesperrt und 1985 aufgelassen werden sollten. 1987 wurde entlang der Gemeindeaugasse eine neue Einfriedungsmauer aus Fertigteilen errichtet. Im Mai 1975 wurde auf Grund eines Beschlusses des Gemeinderates die Sperrfrist für diese Friedhöfe um zehn Jahre verlängert. Beilegungen in bestehenden Gräbern waren bis 31. Dezember 1985 gestattet. Bei einer Volksbefragung 1980 stimmten die Wiener Bürgerinnen und Bürger für die Aufhebung der Sperre und die Beibehaltung der Friedhöfe. Am 26. September 1980 hob der Gemeinderat den Sperrbeschluss auf. Der weitere Bestand des Stadlauer Friedhofes war gesichert.

Neues Kanzleigebäude und Umbau der Aufbahrungshalle

1982 und 1983 wurde ein neues Kanzleigebäude errichtet. 1984 wurde die Aufbahrungshalle umgebaut und der Zeremonienraum umgestaltet. Im Zuge dessen wurde ein Zubau zur Halle abgebrochen und der Aufbahrungsraum durch den Zubau einer Altarnische vergrößert. Die Innenausgestaltung des Aufbahrungsraumes erfolgte nach den Plänen von Architekt Prof. DI Erich Boltenstern.

Detailplan

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PDF (281 kB)  |  22.07.2014

Übersichtsplan

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PDF (21 kB)  |  26.04.2016