Eßling





Der Friedhof wird im Auftrag der Friedhöfe Wien GmbH von Friedhofsmeisterin Karin Göschl verwaltet.

Fläche: 22.649 Quadratmeter

Anzahl der Grabstellen: 1.792

Friedhof Eßling
Gartenheimstraße 34A
1220 Wien

Tel.: +43 (0)1 282 13 17
Fax: +43 (0)1 282 13 17

E-Mail Anfrage


Öffnungszeiten

für die Friedhöfe die von der Friedhöfe Wien GmbH verwaltet werden.

3. November bis Ende Februar: von 8 bis 17 Uhr
März sowie von 1. Oktober bis 2. November: von 7 bis 18 Uhr
April bis September: von 7 bis 19 Uhr

Von Mai bis August haben wir jeden Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet

Die Nebentore werden aus organisatorischen Gründen bis zu einer Stunde später geöffnet beziehungsweise früher geschlossen.
Sollten Sie bei einem Besuch irrtümlich eingeschlossen werden, verständigen Sie die Polizei (Notruf: 133 oder 112). Diese besitzt den Schlüssel zu den Haupttoren.

Diese Öffnungszeiten gelten nicht für Friedhöfe anderer Betreiber.

Der Friedhof Eßling dürfte frühestens 1789 errichtet worden sein. Wie dem Gedenkbuch der Gemeinde Eßling für die Jahre 1859 bis 1919 zu entnehmen ist, wurde 1864 "ein neues Bahrtuch samt Kreuz und Buch zur Kirche in Eßlingen beigeschafft". Trotz einer neuerlichen Zuständigkeit zur Pfarre Groß-Enzersdorf war bei Begräbnissen auf dem Ortsfriedhof die Eßlinger Kirche miteinbezogen. 1938 wurden Eßling, Breitenlee, Süßenbrunn, aber auch Teile des 21. und ein Teil des 2. Bezirkes (Kaisermühlen) sowie 13 niederösterreichische Gemeinden zum 22. Wiener Gemeindebezirk Groß-Enzersdorf zusammengefasst.

1954, als diese 13 Gemeinden wieder zu Niederösterreich zurückkehrten, verblieb Eßling jedoch bei Wien. Auf Grund der Ende 1940 vorliegenden Planung wurde in dem vorhandenen Gebäude 1941 durch geringe bauliche Veränderungen ein Aufbahrungsraum mit getrennter Beisetzkammer geschaffen. Dieser bot die Möglichkeit, die Aufbahrung Verstorbener nach dritter, vierter und fünfter Klasse vorzunehmen. Höherwertige Aufbahrungsklassen konnten bedingt durch die Raumverhältnisse nicht beigestellt werden. 1945 bis 1951 wurden im Friedhofsbereich Planierungs- und Anschüttungsarbeiten vorgenommen und die Einfriedung instand gesetzt. 1952 wurde der Zeremonienraum durch einen Hallenzubau vergrößert. Damit verbunden wurden auch eine entsprechende Beisetzkammer sowie ein Trägerraum geschaffen. Ebenfalls in diesem Jahr erfolgte der Anschluss an das öffentliche Stromnetz. 1962 wurde die Einfriedung der vorangegangenen Friedhofserweiterung begonnen.

Die Einfriedung von zusätzlichen Erweiterungsflächen erfolgte 1969. Neue Gräbergruppen gibt es seit 1979. Im April und Mai 1970 wurde der Aufbahrungsraum renoviert und 1974 ein Betriebsgebäude errichtet. Nach einer Erweiterung des Friedhofes um 8.700 Quadratmeter entlang der Gartenheimstraße war der Bau einer neuen Halle notwendig geworden. Diese umfasst einen 100 Quadratmeter großen Zeremonienraum und eine Urnenmauer nach Plänen des Architekten Prof. DI Christof Riccabona. Auch der Vorplatz wurde neu gestaltet. Die neue Aufbahrungshalle konnte am 27. September 1996 eingesegnet werden.

Detailplan

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PDF (263 kB)  |  21.07.2014

Übersichtsplan

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PDF (23 kB)  |  26.04.2016