Breitenlee





Der Friedhof wird im Auftrag der Friedhöfe Wien GmbH von Friedhofsmeisterin Karin Göschl verwaltet.

Fläche: 11.987 Quadratmeter

Anzahl der Grabstellen: 1.141

Besonderheit: Aufbahrungshalle mit 72 Quadratmeter großem, eindrucksvollen Aufbahrungsraum von Architekt Dr. Christof Riccabona

Friedhof Breitenlee
Breitenleer Straße 231
1220 Wien

Tel.: +43 (0)1 282 13 17
Fax: +43 (0)1 282 13 17

E-Mail Anfrage

3. November bis Ende Februar: von 8 bis 17 Uhr
März sowie von 1. Oktober bis 2. November: von 7 bis 18 Uhr
April bis September: von 7 bis 19 Uhr

Von Mai bis August haben wir jeden Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet

Die Nebentore werden aus organisatorischen Gründen bis zu einer Stunde später geöffnet beziehungsweise früher geschlossen.
Sollten Sie bei einem Besuch irrtümlich eingeschlossen werden, verständigen Sie die Polizei (Notruf: 133 oder 112). Sie besitzt Schlüssel zu den Haupttoren.

1909 wurde von der Gemeinde zwischen dem Dorf und der Stadtrandsiedlung ein neuer Friedhof errichtet. Prälat Leopold Ross nahm am 16. November 1909 die Einweihung vor. In der südöstlichen Ecke dieses von einer Mauer umgebenen "konfessionellen katholischen Gemeindefriedhofes" war eine eigene Abteilung für die Beerdigung von Akatholiken eingerichtet. In dem in der südwestlichen Ecke errichteten Gebäude waren eine Totenkammer und ein Sezierraum untergebracht. Der alte, um die Kirche angelegte weltliche Friedhof wurde mit Ende des Jahres 1909 gesperrt. Anfang 1910 wurde mit der Belegung des neuen Friedhofes begonnen. Auf Grund eines Beschlusses sollte der alte Friedhof noch für die Dauer von 30 Jahren erhalten bleiben. Den an der Westseite der Kirche gelegenen Stiftsfriedhof, in dem 1840 ein großes steinernes Kreuz aufgestellt worden war, berührte die Sperre nicht, da die Entscheidung über die Auflassung oder Erhaltung dieses Friedhofes dem Schottenstift als Rechtsträger an der Bestattungsanlage oblag. Der neue Friedhof musste mehrmals erweitert werden. Die letzte Erweiterung erfolgte 1964. Von 1945 bis 1949 wurden Instandsetzungsarbeiten an Eingangstor, an der Aufbahrungshalle und an der Einfriedungsmauer vorgenommen. 1989 wurden neue Fertigteileinfriedungen aufgestellt.

Aufbahrungshalle

Der Friedhof verfügte ursprünglich nur über eine Beisetzkammer, die im Bedarfsfall auch als Aufbahrungsraum verwendet wurde. Im September 1943 schlug das städtische Bestattungsunternehmen im Hinblick auf die geringe Anzahl der jährlichen Beerdigungen vor, auf den Beisetzraum zu verzichten und dafür einen geeigneten Aufbahrungsraum einzurichten. Auf Grund der Kriegsereignisse konnte dieses Vorhaben erst 1957 verwirklicht werden. 1965 konnte die Aufbahrungshalle an das Stromnetz angeschlossen werden. 1976 wurde der Aufbahrungsraum renoviert. 1978 wurde durch einen Hallenzubau ein Trägerraum geschaffen. Am 6. Juni 2001 wurde der Neubau der Aufbahrungshalle, die die Stadt Wien errichtet hat, eröffnet. Herzstück des Neubaues, der an der Stelle der früheren Aufbahrungshalle errichtet wurde, ist der 72 Quadratmeter große Aufbahrungsraum. Er besitzt eine eindrucksvolle Deckenkonstruktion aus Holz. Die Fenster und das Hallentor sind aus bläulichem Glas, die weißen Wände und Decken bilden einen harmonischen Gegensatz zum Marmorfußboden. Im Eingangsbereich wurde ein Luftvorhang installiert, der an besonders kalten Tagen den Raum temperiert. Architekt der Halle ist Dr. Christof Riccabona, der auch die Innenausgestaltung vornahm. Das Glasmosaik an der Altarwand stammt von Prof. Helmut Margreiter.

Detailplan

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PDF (166 kB)  |  21.07.2014

Übersichtsplan

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PDF (21 kB)  |  26.04.2016